kein zurück

Du setzt die Klinge an dein Handgelenk
Du schneidest tiefer als sonst
Du siehst das Leben nicht mehr als Geschenk
War denn wirklich alles umsonst?

Der schnitt geht zu tief
Jetzt ist es zu spät
Es war der Tod, der nach dir rief
Langsam schwindet die realität

Du bist doch erst siebzehn
Soll es das wirklich schon gewesen sein?
Damit begonnen hast du bereits mit zehn
Alle gedanken verschwendet, du bist ganz allein

Dein Körper sinkt zu Boden
Das Blut färbt den Teppich
Völlig allein liegst du am Boden
Es findet jetzt ein ende, dein Leben ist fertig

Schreie ertönen, Sirenen durchbrechen die stille der Nacht
Tränen laufen über deine Wangen, du siehst deine Mutter und willst nur wieder zurück
Dein Herzschlag verstummt kurz nach Mitternacht
Trauer breitet sich aus, sie haben dich geliebt, das wird dir klar, doch es gibt kein zurück

20.4.15 19:29

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